Winkelfehlsichtigkeit

Mit Winkelfehlsichtigkeit wird in der Augenoptik ein verstecktes (auch: latentes) Schielen bezeichnet. Dieses unterscheidet sich von anderen latenten Schielformen darin, dass es mit ausschließlich einer speziellen Untersuchungsmethode festgestellt und gemessen wird.

Eine weitere Eigenheit besteht darin, dass für ein so erkanntes Schielen ausschließlich eine Art der Behandlung empfohlen wird, nämlich mit speziellen Prismengläsern. Winkelfehlsichtigkeit ist ein wissenschaftlich nicht anerkannter Begriff aus der Augenoptik, mit dem eine Störung des beidäugigen Sehens beschrieben werden soll.
Es handelt sich demnach nicht um ein optisches Problem wie eine Kurz- oder Weitsichtigkeit, sondern ein augenmuskuläres Problem.

Mögliche Probleme von Personen mit Winkelfehlsichtigkeit:

  • Anstrengungsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Augenschmerzen, brennende Augen
  • Schnelle Ermüdung beim Lesen, auch mit Brille
  • Auffälligkeiten der Grobmotorik bei Kindern
  • Lese- und Schreibprobleme
  • Doppelbilder

und einiges mehr.